Sonntag, 11. Mai 2014

Münchener Frühlingsfest

Gestern Abend haben wir die Theresienwiese in München unsicher gemacht. Eigentlich wollten wir ja nur essen gehen und danach noch in irgend einer Bar (Tipp: Hans im Glück ist genial, Bar und Burgergrill, gibt es in mehreren Städten). 
"Hey, ist nicht noch Frühlingsfest?"
"Ja, könnte sein, warte, ich google das!"
Für alle in und um München: bis zum 11.05. - also bis heute - könnt ihr die kleine Schwester vom Oktoberfest besuchen.
Dirndl trugen wir zwar - wie viele - nicht, aber schon beim Aussteigen in der U-Bahn-Station Theresienwiese kam so ein bisschen Oktoberfestfeeling auf. Viel zu viele Menschen strömen Richtung Ausgang und es stehen verstärkt Sicherheitsleute in grellen Warnwesten überall herum. 
Und weil Bilder (in Samsung Galaxy S3 Qualität, ja, wir haben beide immer noch keine Profi-Spiegelreflex) mehr sprechen als Worte, hier einfach mal ein paar Impressionen: 


Mit irgendwelchen wilden Fahrgeschäften sind wir Schisser nicht gefahren (zu viel auf und ab für Vicky und zu viel drehen für Katie), nicht mal eine klassische Fahrt im Kettenkarussell (wobei wir das als Kinder wahrscheinlich mehr als genug getan haben). Geschossen haben wir auch nicht, aber für 4 Euro mit Dartpfeilen auf Luftballons geworfen - 3 von 10 getroffen, haben zwei obligatorische Plastikrosen bekommen. 


Ein weiterer All-Time-Klassiker ist natürlich das Riesenrad, aber - welcome to Munich - bei den Preisen verkneift man es sich doch (außerdem hat es genau da angefangen zu regnen). Aber hübsch aussehen tut es - man sieht die bunten Lichter schon von weitem!

Warum man für eigentlich ziemlich überteuerte 4 Euro pro Person (nein, wir sehen wirklich nicht mehr wie unter 12 aus) durch ein Psycho-Haus rennen muss? Fragen wir uns im Nachhinein auch. Grundsätzlich ist es aber so, dass wir verdammt viel Spaß in diesen Häusern haben, wo man selbst durchgeht, ob nun eher gruselig oder mit Spiegellabyrinth und Hamsterrad. Strenge Regeln und ein Mann in Mönchskutte (den wir beim obligatorischen Selfie nicht aus den Augen gelassen haben, wer weiß, was der vorhat) am Eingang - worauf haben wir uns da eingelassen? Sagen wir mal so - das Erdbeben hat unsere Frisuren zerstört, wir sind mit einem Aufzug abgestürzt und am Ende dann vor Schreck fast gestorben...


 Essen mussten wir natürlich auch - es traf sich gut, dass wir letzte Woche im Kino waren und auf der Rückseite der Eintrittskarte ein Gutschein von PizzaHut war, der bis 10 Tage nach Vorstellung gültig ist - für eine gratis Pizza! Klar, wo wir uns den Magen vollgeschlagen haben (hey zwei Pizzen plus Getränke und Trinkgeld 14 Euro!). Auf dem Frühlingsfest haben wir dann Baumstriezel probiert. Das ist ein Teig, der um eine Art Rolle gewickelt und gebacken wird, anschließend kann man sich das Topping selbst aussuchen, worin es gewälzt wird. Kokos, Mohn, Kakao, Zimt... wir haben uns ziemlich schnell auf lecker Haselnusskrokant geeinigt. Schmeckte göttlich!

Seit ihr Kirmesfans oder eher nicht? 

With Love & xoxo
♥V+K

Freitag, 9. Mai 2014

Überwindung...

Tatsächlich, ich habe mich überwunden. Es war nicht so ganz einfach, und am Anfang war einiges an Recherche nötig. Ich spreche von: Fitnessstudios
Ich bin ein typisches machen wir doch einmal die Woche just for fun Zumba wird schon reichen-Mädchen, dem Dank anstrengendem Bürojob, Kantinenessen und Frustschokolade die Just-for-Fun-Zumba-Stunde nicht mehr reicht. 
Die Alternativen (ein weiterer Zumbakurs oder ernsthaft joggen) kamen für mich jetzt eher weniger in Betracht, aber der Sommer steht (unerwarteterweise) schon in den Startlöchern und die Shorts sitzen (... ja, okay erwarteterweise) ein wenig zu eng. 
Lösung: Fitnessstudio. Gefühlte 90% meiner Freunde, Bekannten und Kollegen gehen nach Schule und Arbeit noch ein bisschen "trainieren", hüpfen auch bei schlechtestem Wetter oder am Wochenende "mal schnell ins Studio" und kommen dann nach einer "total geilen Workout-Session" mit dem "hammermäßigsten Muskelkater ihres Lebens" wieder. Und machen mir nebenbei ein richtig schönes, schlechtes Gewissen, weil ich den Abend mal wieder pralinenfutternd auf dem Sofa vebracht habe. 

In meiner Umgebung gibt es drei Fitnessstudios, preislich gestaffelt von spottgünstig bis high budget. 
Das billigste der Studios ist eine Kette, die zwar nur 7 Euro die Woche kostet (5 bei 24 Monaten Vertragslaufzeit), aber es gibt halt auch nur Geräte - für Kur-Freunde wie mich scheidet dieses Studio also von Anfang an aus. 
Studio Nummer zwei ist das absolute Gegenteil: der günstigste Tarif ohne Geräte (also nur Kurse) beträgt beinahe 50 Euro im Monat. Mit Geräte, Getränken und einem verstohlenen Blick auf den Wellnessbereich also unbezahlbar für den armen Azubi.
Das familiäre Studio hat dann das Rennen gemacht. Man hat sich über eine Stunde Zeit genommen, mir alles zu zeigen und zu erklären, und für das volle Paket mit Geräten, Kursen und Wellness zahle ich jetzt 49,90 im Monat. Das finde ich absolut okay, zumal hier sowohl Klientel als auch Trainier nicht wie bei dem dekadenten zweiten Studio furchteinflößend gut trainiert sind - aber hey, anders als bei dem Billig-Studio gibt es immerhin Trainier. 

Die Kurse darf ich ab dem heutigen Tag der Vertragsunterzeichnung besuchen, aber fürs Gerätetraining bekomme ich erst eine Einweisung. Und zuallererst steht ein Check an, wie beweglich ich bin, wie hoch Ausdauer und Körperfettanteil sind... mir graut, weil ich ahne, dass diese Werte nach den allerletzten Plätzchen im Januar, Geburtstagstortenmarathon in Februar und März und dem ersten Eis (-becher) mit dem Einzug des Frühlings nicht ganz so rosig-gesund aussehen werden.
Aber was soll's, schließlich habe ich mich ja angemeldet, um fitter zu werden. Jetzt kaufe ich mir nur noch ein Dauerabo für Motivation, und dann kann es ja auch schon losgehen!

Ist jemand von euch in einem Fitnessstudio, und wie überwindet ihr euch, nach der Arbeit noch hinzufahren? 

Donnerstag, 8. Mai 2014

DIY-Projekte: Kerzen

Hallo ihr Lieben,

kennt ihr das - auf Pinterest quillt euer Board über mit lauter DIY-Projekten, die man irgendwann mal nachmachen möchte. Also irgendwann, wenn man mal Zeit hat, vielleicht am Wochenende, oder lieber im Urlaub, oder zu Weihnachten... und im Endeffekt verstauben die tollen Ideen neben den anderen tollen Ideen, die seit der letzten Sichtung wieder dazugekommen sind.

Ich gebe zu, ich gehörte genau zu dieser Sorte Mensch. Mehr als 100 Pins warten auf meinem DIY-Board darauf, nachgebastelt zu werden. Und wisst ihr was? Jetzt mache ich es einfach! Ich höre jetzt nicht auf die Stimme, die sagt, dass ich mit meinen zwei linken Händen das lassen sollte. Dass das nicht so toll aussehen wird wie auf dem (gephotoshoppten?) Bildern, und wohin dann mit dem Zeug? Tja, bald ist Muttertag und sonst freut sich die liebe Vicky bestimmt über krumme und schiefe selbstgemachte Sachen ;)

Kerzen mal ganz anders


Neulich beim Aufräumen habe ich erst eine Tüte Muscheln weggeworfen, weil, wofür brauche ich die denn bitteschön noch? Tja... Gut, dass es in einem Monat schon wieder ans Meer geht (kanns immer noch nicht glauben, war eher eine spontane Buchung 38 Tage vor Reiseantritt^^).

Die Idee passt zwar hier nicht ins Farbkonzept, finde ich aber trotzdem cool: Wachs in Kronkorken und fertig sind die kreativen kleinen Lichter für den Sommer. Werde auf Whatsapp gleich mal eine Rund-Nachricht an alle schicken: bloß nicht die Kronkorken vom Feierabendbier wegwerfen!

Biologisch abbaubar und lecker duftend sind diese Zitronenkerzen bestimmt. Wahlweise müsste dass doch auch mit Organen funktionieren, oder Grapefruits... nur bei Kiwis wird das eine haarige Angelegenheit (und der Preis für das schlechteste Wortspiel des Tages geht an mich^^).

Alte Tassen, die manche als Retro, andere als Kitsch, und meine Mutter als potthässlich beschreiben mögen, liegen bei uns noch auf dem Dachboden (oder im Keller). Docht und Wachs rein - fertig ist die kreative Kerze!

With Love
♥Katie

Mittwoch, 7. Mai 2014

Welcome Back

Hallo ihr Lieben,

2011 hat Vicky diesen Blog ins Leben gerufen, und schon vier Posts später holte sie sich Katie ins Boot. Zu Zweit bloggten wir uns durch die Schulzeit (was hat das Planen von Posts und Shoppingtouren die Mathestunden versüßt), gingen shoppen, drehten Videos, machten Bilder. 
Dann kam der große Cut in Form des Abschlusses, Vicky zog viel zu weit weg und Katie begann, den ganzen Tag vor dem PC zu verbringen (aka Ausbildung zur Industriekauffrau). Wir mussten uns in unseren neuen Leben zurecht finden, wir lernten neue Menschen kennen und mussten uns von einigen anderen trennen, besuchten fremde Länder, kauften neue Dinge, haben die Achterbahnfahrt namens Leben meistens mehr oder weniger gut gemeistert, und uns zum Glück nicht aus den Augen verloren!
Während dieser Zeit haben wir kaum gebloggt (okay, primär habe ich kaum gebloggt - Katie), bis nur noch ein langweiliger Post pro Monat durchtröpfelte. 

Vielleicht freut es nun den ein oder anderen treuen Leser (einen fetten Knutscher dafür übrigens!), dass wir uns entschieden haben, wieder zu bloggen. Regelmäßig. Mehrmals die Woche. 
Es wird um alles gehen, was unser Leben ein bisschen schöner macht: Mode, Make-Up, Kochen und Backen, DIYs, spontane Shoppingtrips, Reisen... 
Unser Motto ist - immer noch - Every Girl has Fairytales, man muss sie nur finden ;)

In diesem Sinne, stay tuned (wie der moderne Blogger jetzt sagt)
With Love & xoxo
♥V&K